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Wind

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[Himmel]

Tramontana-Wind: kalte Nordwinde über dem westlichen Mittelmeer

Rund um das westliche Mittelmeer, von Nordostspanien über Südfrankreich bis zu Teilen Italiens, kennen die Menschen einen kalten, trockenen Nordwind namens Tramontana. Sie kann den Himmel in wenigen Stunden klären, Temperaturen viel kälter wirken lassen und raue See erzeugen. Wo weht die Tramontana? Die Tramontana betrifft mehrere Regionen, darunter:

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[Himmel]

Buran & Purga: Zwei starke Kaltwinde in Eurasien

Der Buran - in Tundraregionen oft Purga genannt - ist ein kräftiger, sehr kalter Winterwind in Teilen Ost- und Zentralasiens. Er entsteht aus starken Druckgegensätzen zwischen Hochdruck über Sibirien und tieferem Druck in umliegenden Regionen. Betroffen sind u. a. Gebiete in Russland, Mongolei, China und Kasachstan. Typische Begleiterscheinungen sind extreme Kälte, Schneetreiben und stark eingeschränkte Sicht.

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[Himmel]

Böhm: der eisige und trockene Wind Mitteleuropas

Im Herzen Mitteleuropas macht sich ein winterlicher Wind namens Böhm bemerkbar und hinterlässt einen deutlichen Abdruck im regionalen Klima. Der Böhm ist am häufigsten in den kälteren Monaten des Herbstes, Winters und frühen Frühlings spürbar. Wenn die Jahreszeiten vom Herbst zum Frühling wechseln, kündigt dieser eisige Wind seine Ankunft an und bringt eine besondere Mischung aus Kälte und Trockenheit.

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[Himmel]

Nordés: Die Brise Galiciens

Der Nordés ist ein saisonaler Wind in Galicien, besonders häufig von April bis September. Er entsteht durch das Zusammenspiel atlantischer Hochdruckgebiete mit der Küstentopografie im Nordwesten Spaniens. Dabei wird Luft aus Nordost über die Region geführt. In Küstenstädten wie A Coruña, Vigo und Ferrol, aber auch im Inland (z. B.

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Helm: Nordostwind in Cumbria (England)

Der Helm ist ein markanter Regionalwind in Cumbria. Er tritt vor allem im Spätherbst, Winter und frühen Frühling auf. Er entsteht, wenn feuchte Luft vom Irischen Meer auf das Relief des Lake District trifft, zum Aufsteigen gezwungen wird und sich die Strömung lee-seitig als trockener, böiger Fallwind organisiert. Typisch sind starke lokale Temperaturunterschiede: In Tälern bleibt es kalt, während in exponierten Lagen abrupt wärmere Luft einfließen kann.

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[Himmel]

Cierzo: Kühler Wind im Ebro-Tal

Der Cierzo ist ein kühler Nord- bis Nordwestwind, der vor allem im Herbst und Winter im Ebro-Tal auftritt. Er entsteht durch Druckunterschiede über der Iberischen Halbinsel. Die Luft wird durch Geländelücken kanalisiert und dadurch oft beschleunigt. In Städten wie Zaragoza, Huesca und Tudela sorgt der Cierzo häufig für deutlich frischere Bedingungen und kräftige Böen.

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Solano: Warmer Wind in Südspanien

Der Solano ist ein warmer, oft trockener Süd- bis Südostwind in Südspanien, besonders im Sommer und Frühherbst. Er hängt mit dem Zusammenspiel von Hochdruck über dem Atlantik/Azorenraum und tieferem Druck im Mittelmeergebiet zusammen; warme Luftmassen werden nordwärts geführt. Städte wie Sevilla, Córdoba und Granada spüren den Solano häufig durch Hitze, trockene Luft und klare Sicht.

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Cordonazo: Mexikos machtiger Wind

An Mexikos Westkuste ist der Cordonazo bekannt, auch el cordonazo de San Francisco genannt. Dieser sudliche Sturmwind bringt Unsicherheit und hohe Belastung fur die Region. Er tritt meist im Spatsommer und Fruhherbst auf, wenn warme feuchte Luft auf kuhleres Meer trifft und tropische Wirbelsturme entstehen konnen. Betroffen sind vor allem Guerrero, Michoacan, Colima und Jalisco, darunter Stadte wie Acapulco, Manzanillo und Puerto Vallarta.

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Llevantades: Feuchter Wind in Katalonien

Llevantades sind feuchte Ostlagen in Katalonien, die vor allem im Frühling und Herbst auftreten. Sie entstehen, wenn sich über dem Mittelmeer ein Tiefdruckgebiet bildet und feuchte Luft an die Küste führt. Beim Aufsteigen kondensiert die Luft - Wolken und Regen können folgen. Betroffen sind u. a. Barcelona, Tarragona und Girona, teils auch angrenzende Regionen in Südfrankreich.

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