Skip to content

Posts

post-thumb

[Erde]

Der urbane Wärmeinseleffekt einfach erklärt

Was ist der urbane Wärmeinseleffekt? Als urbane Wärmeinsel bezeichnet man das Phänomen, dass Städte deutlich wärmer sind als ihr Umland. Tagsüber liegt der Unterschied oft bei 1-3 °C, nachts kann er deutlich größer werden. Warum Städte stärker aufheizen Oberflächenmaterialien Asphalt, Beton und dunkle Dächer speichern viel Wärme und reflektieren wenig Sonnenlicht.

Weiterlesen...
post-thumb

[Himmel]

Mögliche Gewitterausbrüche

Bei möglichen Gewitterausbrüchen ist die Atmosphäre stark labil und energiereich. Dunkle Quellwolken, Blitz und Donner sind typische Anzeichen. Begleiterscheinungen können sein: kräftige Schauer oder Starkregen stürmische Böen lokale Temperaturstürze nach Durchgang Sicherheit geht vor: Aufenthalte im Freien einschränken, Abstand zu Bäumen/offenen Flächen halten und Warnungen verfolgen. Nach dem Gewitter wirkt die Luft oft klarer und kühler.

Weiterlesen...
post-thumb

[Himmel]

Lyriden-Meteorschauer

Die Lyriden sind einer der bekanntesten Frühlings-Meteorschauer der Nordhalbkugel. Das Maximum liegt meist in der Nacht vom 21. auf den 22. April. Unter guten Bedingungen sind etwa 18-20 Meteore pro Stunde möglich. Der Radiant befindet sich im Sternbild Leier (Lyra) und steigt im Verlauf der Nacht höher. Aktiv ist der Schauer in der Regel von Mitte bis Ende April - die besten Chancen gibt es rund um das Maximum.

Weiterlesen...
post-thumb

[Himmel]

Zeitweise starker Regen

„Zeitweise starker Regen“ heißt, dass sich intensive Niederschlagsphasen mit leichterem Regen oder kurzen Pausen abwechseln. Mögliche Ursachen: Fronten (Kalt-, Warm- oder stationäre Fronten) Konvektion mit einzelnen Schauer- oder Gewitterzellen Topografie (orographische Hebung an Bergen) Atmosphärische Instabilität mit wiederholter Schauerbildung Mesoskalige Systeme wie Regenbänder Für Planung und Sicherheit sind kurzfristige Radar- und Warnupdates besonders wichtig.

Weiterlesen...
post-thumb

[Erde]

Stellenweise gefrierender Nieselregen

Stellenweise gefrierender Nieselregen wirkt wie der Pinselstrich eines Kunstlers auf einer winterlichen Leinwand. Es ist weder klassischer Regen noch Schnee, sondern feiner Niesel, der beim Auftreffen gefriert und alles in glitzerndes Eis hullt. Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, oft zwischen -5 und 0 Grad Celsius, entsteht eine dunne Eisschicht auf Strassen, Baumen und Gebauden.

Weiterlesen...
post-thumb

[Himmel]

Wodurch unterscheidet sich Nieselregen von ähnlichen Wetterlagen?

Nieselregen ist ein sehr feiner Niederschlag mit winzigen Tropfen. Er tritt oft in kühlen, feuchten und stabil geschichteten Luftmassen auf. Hauptursachen ausreichend Feuchte in der Luft stabile Atmosphäre nahe dem Boden ein Hebungsmechanismus (z. B. Front oder Orographie) Unterschiede zu ähnlichen Phänomenen Leichter Regen: größere Tropfen, deutlicher sichtbar.

Weiterlesen...
post-thumb

[]

Bewölkt: der nachdenkliche Himmel

An bewölkten Tagen wirkt der Himmel in einer nachdenklichen Stimmung, bedeckt von einer dicken Schicht grau-weißer Gedanken. Als hätte die Sonne, sonst der Mittelpunkt jeder Feier, beschlossen, einen Tag frei zu nehmen und den Wolken ihren Moment im Rampenlicht zu überlassen. Während die Sonne hinter den Wolken ein Nickerchen macht, erscheint die Welt weicher, die Konturen verschwommener.

Weiterlesen...
post-thumb

[Himmel]

Leuchtender Kreis um Sonne oder Mond - was ist das?

Manchmal sehen wir einen hellen Kreis um die Sonne, den Mond oder sogar um kunstliche Lichtquellen wie Laternen. Dieses Naturphanomen heisst Halo. Es entsteht durch Brechung von Licht an Eiskristallen in der oberen Atmosphare in etwa 5 bis 10 km Hohe. Ein Halo kann viele Formen annehmen: als Ring, als Lichtsaule oder als helle Flecken links und rechts der Sonne.

Weiterlesen...
post-thumb

[Himmel]

Helm: Nordostwind in Cumbria (England)

Der Helm ist ein markanter Regionalwind in Cumbria. Er tritt vor allem im Spätherbst, Winter und frühen Frühling auf. Er entsteht, wenn feuchte Luft vom Irischen Meer auf das Relief des Lake District trifft, zum Aufsteigen gezwungen wird und sich die Strömung lee-seitig als trockener, böiger Fallwind organisiert. Typisch sind starke lokale Temperaturunterschiede: In Tälern bleibt es kalt, während in exponierten Lagen abrupt wärmere Luft einfließen kann.

Weiterlesen...
post-thumb

[Erde]

Farbige Wetterkarten verstehen: Was bedeuten die Farben?

Viele Wetterkarten sehen ähnlich aus, zeigen aber unterschiedliche Informationen. 1) Temperaturkarten Hier stehen Farben für absolute Temperaturen. Orange/Rot kann z. B. schlicht „heiß“ bedeuten. 2) Temperaturanomaliekarten Hier zeigen Farben die Abweichung vom klimatologischen Mittel: Weiß: nahe normal Rot/Orange: wärmer als üblich Blau: kälter als üblich Wichtig: Auf Anomaliekarten bedeutet Orange nicht automatisch eine bestimmte Celsius-Zahl, sondern „über dem üblichen Wert“.

Weiterlesen...