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  • Feb 07, 2026

Khamsin-Wind: heiße, staubige Böen über Ägypten und dem östlichen Mittelmeer

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In Ägypten und Teilen des östlichen Mittelmeers kann ein heißer, staubiger Wind namens Khamsin (oder Hamsin) den Himmel gelblich färben und die Temperaturen in die Höhe treiben. Dieser regionale Wind gehört zur Familie heißer Wüstenwinde, zu der auch der Sirocco und andere Sahara-Ausströmungen zählen.

Wo weht der Khamsin?

Der Khamsin betrifft vor allem:

  • Ägypten, einschließlich Kairo und des Niltals
  • Teile Libyens und des Sudans
  • gelegentlich Regionen weiter östlich, wie Israel, Jordanien und die Levante

Er trägt heiße, trockene Luft und Staub von der Sahara zum Mittelmeer und Nahen Osten.

Wann ist der Khamsin am häufigsten?

Khamsin-Ereignisse sind am häufigsten im Frühling, besonders:

  • von März bis Mai, können aber etwas früher oder später auftreten
  • oft vor oder zusammen mit Tiefdrucksystemen, die ostwärts über Nordafrika ziehen

Wie entsteht der Khamsin?

Der Khamsin ist typischerweise verbunden mit:

  1. Einem Tiefdrucksystem, das entlang der nordafrikanischen Küste oder über die Sahara zieht
  2. Hochdruck im Osten oder Nordosten
  3. Luftströmung aus Süd oder Südwest, die heiße Wüstenluft ins Niltal und zum Mittelmeer zieht

Auf dem Weg nimmt die Luft Staub und Sand auf, verringert die Sicht und gibt dem Himmel ein dunstiges oder gelbliches Aussehen.

Welche Auswirkungen hat der Khamsin?

Während eines Khamsin-Ereignisses kann man erleben:

  • plötzliche Temperaturspitzen, mit Tageshöchstwerten weit über dem Durchschnitt
  • sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, die hart und austrocknend wirken kann
  • staubige Luft, die Augen und Atemwege reizt
  • eingeschränkte Sicht auf Straßen und Flughäfen

Die Kombination aus Hitze, Trockenheit und Staub kann auch die Brandgefahr in trockenen Gebieten mit Vegetation erhöhen.

Für lokale Gemeinden ist der Khamsin ein bekannter saisonaler Gast — manchmal gefürchtet wegen seiner Härte, aber auch ein vertrautes Zeichen des Jahreszeitenwechsels in Nordafrika und am östlichen Mittelmeer.

Für lokale Gemeinden ist der Khamsin ein bekannter saisonaler Gast — manchmal gefürchtet wegen seiner Härte, aber auch ein vertrautes Zeichen des Jahreszeitenwechsels in Nordafrika und am östlichen Mittelmeer.